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Windows Server 2016 läuft aus

Am 12. Januar 2027 liefert Microsoft die letzten kostenlosen Sicherheitsupdates für Windows Server 2016. Was danach noch darauf läuft, läuft auf eigenes Risiko.

Stichtag

Ende der kostenlosen Sicherheitsupdates

Worum es geht

Viele Server in kleinen und mittleren Betrieben sind so alt: eingerichtet um 2017, seitdem zuverlässig im Serverschrank. Dateiablage, Anmeldung, Branchensoftware, Datenbank: Alles läuft. Deshalb wird der Termin gern übersehen.

Nach dem Stichtag schließt Microsoft neu entdeckte Sicherheitslücken in Windows Server 2016 nur noch für Kunden, die zusätzlich bezahlen. Angreifer wissen das. Und Cyberversicherer fragen gezielt nach solchen Systemen.

Stand: Oktober 2026. Dieser Überblick ersetzt keine Rechts- oder Steuerberatung.

Was jetzt gilt

Wer betroffen ist

Alle Betriebe, die einen Server mit Windows Server 2016 einsetzen: als Dateiserver, für die Anmeldung im Netzwerk (Active Directory), für Branchensoftware oder als Terminalserver. Virtuelle Server zählen genauso.

Unsicher? Wir prüfen das

Was Sie jetzt tun sollten

  1. Bestand prüfen

    Welche Server laufen mit welcher Version? Welche Anwendungen hängen daran?

  2. Anwendungen klären

    Läuft Ihre Branchensoftware auf Windows Server 2025? Das klären wir mit dem Hersteller. Beispiel DATEV: Die Support- und Beratungszusage für Windows Server 2016 endet mit der Jahreswechsel-Version 2026/2027.

  3. Ziel festlegen

    Neuer Server, Virtualisierung, Cloud oder eine Mischung, passend zu Ihrem Betrieb.

  4. Umzug planen

    Mit Datensicherung vorher, Umstellung außerhalb der Arbeitszeit und Test danach.

Wie wir helfen

Wir übernehmen alles von der Bestandsaufnahme bis zur Umsetzung.

  • Inventur Ihrer Server, Anwendungen und Abhängigkeiten
  • Planung des Umzugs auf Windows Server 2025, Linux oder in die Cloud
  • Virtualisierung mit Hyper-V oder Proxmox
  • Migration von Active Directory, Dateiablagen und Druckdiensten
  • Ablösung alter Exchange-Server durch Microsoft 365
  • Datensicherung vor und nach dem Umzug

Server-Umzug planen

Häufige Fragen

Läuft mein Server nach dem 12. Januar 2027 einfach weiter?

Ja, der Server schaltet sich nicht ab. Er bekommt aber keine kostenlosen Sicherheitsupdates mehr. Neu entdeckte Lücken bleiben offen.

Lohnen sich die bezahlten Sicherheits­updates (ESU)?

Nur, wenn Ihre Lizenz es zulässt: ESU setzt Software Assurance oder ein Server-Abonnement voraus. Als Überbrückung für einzelne Systeme kann sich das lohnen, neue Funktionen gibt es damit nicht. Wir prüfen Ihre Lizenzen und rechnen ESU und Umzug mit Ihnen durch.

In-Place-Upgrade oder neuer Server?

Seit Windows Server 2025 erlaubt Microsoft ein direktes Upgrade über bis zu vier Versionen, also auch von 2016 auf 2025; dafür brauchen Sie eine neue Lizenz. Ob das sinnvoll ist, hängt vom Alter der Hardware, von den Serverrollen und von Ihrer Branchensoftware ab. Oft ist ein neu aufgesetzter Server mit geplantem Umzug der sauberere Weg. Wir prüfen beides mit Ihnen.

Brauche ich überhaupt noch einen eigenen Server?

Nicht immer. Dateien, E-Mail und Anmeldung lassen sich oft mit Microsoft 365 abdecken. Branchensoftware braucht dagegen häufig weiter einen Server, vor Ort oder virtualisiert.

Wie lange dauert ein Umzug?

Das hängt von Anwendungen und Datenmenge ab. Nach der Bestandsaufnahme bekommen Sie einen Zeitplan, mit der Umstellung außerhalb Ihrer Arbeitszeit.

Meldungen dazu

  1. Frist

    Support­ende

    Noch drei Monate für Windows Server 2016

    Am 12. Januar 2027 endet der Support für Windows Server 2016. Wer jetzt plant, zieht ohne Zeitdruck um und nicht zwischen den Jahren.

Weitere Themen

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Wir prüfen Ihre Server und Anwendungen und schlagen Ihnen einen Weg vor, bevor der Stichtag drängt.

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